Laut Manager-Magazin handelt es sich bei dem verdächtigen Spanier um Luis Marti-Sanchez. Damit werden entsprechende Informationen dieses Blogs bestätigt. Sanchez ist in ehemaliger “General Manager” der londoner Niederlassung der HSH Nordbank. Er soll eigenmächtig eine Tochterfirma mit dem Namen “HSH N Structured Situations Ltd.” auf der Kanalinsel Jersey gegründet habe. Diese sei in der Konzernzentrale nicht bekannt gewesen. Über diese Firma wäre in Betrugsgeschäfte zwischen Palermo und New York verwickelt gewesen.
Fehlt noch der Hinweis in den Medien, dass Sanchez weiterhin aktiv ist. Derzeit ist Luis Marti-Sanchez hochrangiger Manager bei der Nord/LB. Lustig finde ich auch Sanchez’ Seite bei Spoke. Da wird unter Co-Workers ausgerechner “Roland Kiser” aufgeführt. Kiser war Leiter der New Yorker Niederlassung und wurde von der HSH Nordbank fristlos entlassen. Augenzeugen zufolge wurde Kiser von der Security herausgeführt. Ihm wird zur Last gelegt weiblichen Angestellten nachgestellt und ihnen Vergünstigungen gegen sexuelle Dienstleistungen angeboten zu haben (“Laptop oder Einzelbüro nur gegen Blow-Job”).
Auch könnten das Manager Magazin ja mal in der Vergangenheit von Sanchez suchen. Da werden sie schnell finden, dass er seinen Ex-Arbeitgeber Nomura auf 7,5 Millionen Pfund verklagt hat. Ihm war der erhaltene Bonus von 1,3 Millionen Pfund zu gering. Man munkelt, dass er die gleiche Nummer auch mit der HSH Nordbank durchzieht. Er hat im Juni 2007 auch die Royal Bank of Schottland Tochter RBS Greenwich Capital verklagt. Warum weiß ich leider nicht, aber es trägt nicht zu einem vertrauenserweckenden Gesamtbild bei.






Oktober 11, 2009 um 2:06 am |
Diese Zocker bekommen einfach nicht genug, oder? Und statt Boni gibts jetzt eben Halteprämien. Super. Und das Karussell dreht sich weiter. Auf Kosten der Armen der Gesellschaft. Sei es Spekulation mit Lebensmitteln oder sonst irgendein Geschäft, dass nicht Wertschöpfend ist.
Aber gut, dass die Allgemeinheit dafür gerade stehen muss. Wozu schon Kindertagesstätten, gut ausgestattete Schulen oder sonst irgendwelche sinnvollen Dinge für SH (und andere Länder). Braucht doch keiner, nicht wahr.
Mit kommt schon wieder die Galle hoch!
Oktober 13, 2009 um 9:03 pm |
[...] hat auch die HSH Norbank auf einen Millionenbetrag verklagt.“. So wie er es schon mit seinem vorherigen Arbeitgeber durchgezogen hat. Dem Abendblatt gegenüber wollte sich die NORD/LB zu Marti-Sanchez nicht [...]
Oktober 14, 2009 um 3:45 pm |
[...] und bei der Umfassenden Untersuchung wurde die „HSH N Structured Situations Ltd.“ nicht gefunden? Wie ist Herr Kopper sich dann sicher, dass es nicht noch mehr davon [...]
Oktober 17, 2009 um 11:21 am |
[...] Er hat umfangreiche Unterlagen an die Polizei übergeben. Marti-Sanchez ist freilich selber kein Kind von Traurigkeit und er dürfte sehr detailliertes Material haben. Nun wächst der Druck auf andere Führungskräfte [...]