Google stoppt Digitalisierung deutscher Bücher

Focus meldet, dass Google nur noch solche Bücher digitalisieren will, die bei der amerikanischen Urheberrechtsbehörde registriert sind. Die deutschen Verlage freuen sich darüber. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Statt Google die Digitalisierung zu verbieten, hätten sie sich an der Erlösen daraus beteiligen sollen. Das der Rückzug Googles irgendwie auch nicht im Sinne der deutschen Verlage ist lässt der letzte Absatz im Artikel vermuten:

„Warum nicht gleich so“, fragte auch Helga Trüpel, Vizepräsidentin des Kulturausschusses im Europaparlament. „Der neue Vergleich beschränkt sich nun auf Länder mit einer gemeinsamen Rechtstradition.“ Auch sie teilt die Ansicht, dass Google nun neue Modelle mit europäischen und deutschen Urhebern finden müsse.

Da hat Frau Trüpel etwas falsch verstanden. Offensichtlich würde Google gerne auch deutsche Bücher digitalisieren. Dazu verpflichtet ist es aber sicher nicht. Mir scheint, es eher so als müssen die Verlage noch mal in sich gehen und von allzu hohen Preisvorstellungen Abstand nehmen – oder halt auf die Digitale Veröffentlichung ihrer Bücher verzichten.

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