Forwardmärkte bleiben stabil.
Baltic Dry fällt Spot unter 1000
Januar 18, 2012Open Brainstorm: Cash-flow Steuer
Januar 12, 2012Mal gleich einen Disclaimer vorab: das ganze hier ist nicht zu ende gedacht. Kommentare, Vorschläge und Verrisse sind gleichermaßen willkommen.
Beim Lesen von der Meinung von Wirtschaftswurm zur Finanztransaktionssteuer ist mir eine Idee wieder eingefallen, über die ich schon mal sinniert habe: Könnte man nicht statt Steuer auf Mehrwert, Gewinne, Einkommen und aktuell Finanztransaktionen einfach eine Steuer auf elektronische Zahlungsströme, Neudeutsch “Cash flows”, erheben? Die Steuer muss prozentual sehr klein sein. Ich habe kein Zahlenmaterial um abzuschätzen wie hoch die Steuer sein müsste um die o.g. Steuerarten zu ersetzen. Aber die Steuer wäre nur sinnvoll wenn der Zinsatz unter 1% liegt. Mag sein, dass dies zu klein ist um genügend hohe Einnahmen zu erreichen. Dann wäre die Idee schon gestorben. So oder so würde ich das gerne mal durchdenken.
Vorteile:
- Drastische Vereinfachung des Steuersystems
- Die Steuer ist praktisch nicht zu umgehen außer durch die Verwendung von Bargeld oder Tauschhandel. Beides würden eher weniger Vermögende Menschen mit kleineren Beträgen machen. Anders als derzeit, wäre es also einfacher für Arme die Steuer zum umgehen als für große Vermögen.
- Ein Transaktionssteuer für alle Börsen und OTC-Transaktionen ist mit inklusive. Und sie lässt sich im Gegensatz zu der Merkel’schen Finanztransaktionsteuer nicht so leicht umgehen, weil die Steuer schon fällig wird, wenn man sein Geld zwecks Umgehung ins Ausland überweist.
- Es findet keine direkte Enteignung statt wie bei einer Vermögenssteuer. Erst bei der Umschichtung oder Verwendung des Vermögens wird die Steuer fällig.
Nachteile
- Ähnlich wie bei einer Umsatzsteuer gäbe es einen Anreiz zu größeren Firmeneinheiten und Fusionen, um Zahlungsströme zu vermeiden. Daher muss der Steuersatz auch klein sein, um hier nicht zu stark verzerrend zu wirken.
Was meint ihr?
Der Baltic Dry Index fält – wie erwartet
Januar 6, 2012Auf Bloomberg sieht man einen schnell fallenden Baltic Dry Index.
Heißt das die Weltwirtschaft knickt ein? Möglich ist das, aber wenn es so ist ist es keine neue Information. Denn die Forward-Märkte erwarten schon länger einen steilen Fall Frachtraten.
Die Kurve ist vom 4. auf den 5. Januar zwar über alle Laufzeiten auch gefallen, aber nicht so stark wie der Index selbst. Aktuell erwarten die Händler einen weiteren Fall des Index auf 1.200 Punkte. Gut 200 Punkte tiefer als heute.
Brent ICE future shows declining prices
Dezember 6, 2011A EFSF Leverage Increases German Guarantee
Oktober 24, 2011There is a lot of talk going on the EFSF increasing its firepower by leveraging up the current total notional of 440 billion Euro. The politicians in Germany try sell this to the people by emphasizing that Germany’s stake in the guarantee will stay at 211 billion and that the German government will not increase this in any case.
Many commentators both in the media and blogs argued that, while the notional of the guarantee stay the same, the risk increases proportional to the leverage. I agree, but I would like to point out additionally that the notional of the German stake will also increase. Not explicitly in the contracts of course, but implicitly. Just like the countries, with the notable exception of Iceland, quickly guaranteed all debts of their banking system as soon insolvency was threatening, the countries will also ride to help the EFSF if it has solvency problems.
A leveraged EFSF will be the central pillar of the European debt pyramid. It seems virtually impossible to me that Europe will ever let it default. But preventing the EFSF default means putting more money on the table. Either now or later. Politician just choose later, because it circumvents the inconvenient tour de parliaments.
RAP NEWS 9 – The Economy w. Ron Paul & Peter Joseph
Oktober 3, 2011Not entirely with the brilliance f previous editions, but great nevertheless.
Common Misconceptions on Eurobonds
August 23, 2011There are many common misconceptions on Eurobonds out there. I was going to compile a list, but the German economic newspaper Handelsblatt did me the favor of having them all in one article – however not identified as such.
How to make Eurobonds work
August 16, 2011The political pressure on Germany and other surplus countries within the Eurozone to introduce Eurobonds is constantly increasing. I’m not a big fan of Eurobonds without further political integration, but given the problems of the deficit countries, I fear we may not have the time to introduce a common democratic European government to orderly introduce Eurobonds. As I write this, Angela Merkel and Sarkozy just pleaded for a common European Economic Government. As Merkel’s CDU always cited this too as a prerequisite to the introduction of Eurobonds, I guess that the chances that we actually will get Eurobonds are increased, despite Merkel saying otherwise.
So the question addressed in this post is: Can Eurobonds work without further political integration and thus without creating a “transfer union”. Yes, that is possible.
Griechenland: Anleihen umtauschen, CDS Event abwarten oder beides?
Juli 24, 2011Mir will die “sogenannte Beteiligung” (Trichet) der Banken an dem neuerlichen Griechenland-Bailout nicht aus dem Kopf. Zum Hintergrund empfehle ich diesen Artikel von Egghat, der die Details beleuchtet. Was ich mich Frage ist die Rolle der Credit Default Swaps (CDS) in der Abwicklung.
Nehmen wir mal an, ich sei eine solide wirtschaftende Bank, die alle ihre Griechenland-Anleihen frühzeitig mit CDS abgesichert hat. Dann werde ich das Umtauschangebot wohl nicht annehmen wollen, denn dort erhalte ich lediglich 80cent auf meinen Euro, währen ich von Sicherheitengeber des CDS 100% erwarten darf. Der Sicherheitengeber würde das Angebot gerne annehmen, kann es aber nicht weil er die Anleihe nicht hat. Meine Anleihen würden also am Markt bleiben und Griechenland müsste nach wie vor Zinsen und Tilgung leisten oder ein CDS-Event wird ausgelöst. Dann wäre Griechenland nicht nur kurz vorübergehend pleite, sondern richtig mit Londoner Club und allem. Ein Zustand, den die EU-Politiker wie es scheint meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Nun ein bisschen Spieltheorie. Den Rest des Beitrags lesen »
Entwurf für einen Vertrag zur Einrichtung des europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)
Juli 23, 2011Fefe hat auf einen Vertragsentwurf (PDF) für den Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) verlinkt. Der ESM wird der permanente Nachfolger des Europäischen Stabilitätsfonds (EFSF). Fefe verlinkte darüber hinaus noch auf einen alarmistischen Blogpost, der darin den Ausbruch der Willkür und des Kommunismus in Europa erkennt. Dem folge ich nicht. Mal abgesehen von meiner bekannten Ablehnung der Bailouts, kann ich in dem Vertragsentwurf aber nichts Schlimmes erkennen.
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Eurozone Summit Draft – Mein Kommentar
Juli 22, 2011Der Entwurf eines Beschlusses (PDF) für die Lösung der Probleme der Eurozone wurde geleaked. Oder wahrscheinlicher: Wurde von interessierten Parteien durchgestochen, um die Stimmung zu beeinflussen und die Reaktionen zu testen. Wie dem auch sei, hier mein Eindruck:
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Top-10 der Staatspleiten: Ausgabe 08.07.2011
Juli 10, 2011Die Eurokrise scheint sich dem Endspiel zu nähern, denn Italiens Risikoprämie steigt gegenüber Mitte Juni nochmal um 30%. Dabei stieg sie in der Vorperiode schon um 26%. Da ist es an der Zeit die regelmäßige Liste der Staatsbankrottrisiken zu aktualisieren.
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Verfasst von ketzerisch 






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