Quelle: Guttenberg gegen Guttenberg

Juni 26, 2009

Herr Guttenberg hat den vom bayerischen Wirtschaftsministerium gewährten Massekredit für Quelle, eine Tochter der insolventen Arcandor, ausgebremst. Der Grund:
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Arcandor-Tochter Quelle erhält staatlichen Massekredit

Juni 24, 2009

Arcandor-Tochter Quelle erhält einen staatlichen Massekredit in Höhe von 50 Millionen Euro. Ziel ist es den Druck des Winterkatalogs zu finanzieren. Kataloge sind gebundene dicke Papierstapel, die so ähnlich aussehen wie ausgedrucktes Internet bei Amazon-Seiten.
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Arcandor-Anleihen wertlos?

Juni 10, 2009

Unter dem Titel “Anleihenbesitzer büßen für Insolvenz” hat das Handelsblatt einen Artikel eingestellt. Dort meldet ein ungenannter “Experte”:

Meldet ein Unternehmen Insolvenz an, bedient es in der Regel auch seine Anleihegläubiger nicht mehr. Die Zinszahlungen werden ausgesetzt. An den Börsen notieren die Papiere mit hohen Preisabschlägen. Und je nach Art der Unternehmensanleihe müssen die Gläubiger mit verschiedenen Rückzahlungsarten rechnen.

“Die Hackordnung bei einer Insolvenz ist aber eindeutig”, sagt ein weiterer Anleiheexperte. “Aktionäre und Anleihebesitzer stehen immer ganz hinten an.” Dabei macht das deutsche Konkursrecht zumindest keinen Unterschied zwischen privaten und institutionellen Investoren. “Zuerst wird liquidiert und dann steht für alle Anleihegläubiger ein Restwert fest”, sagt der Experte.

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Arcandor: Mobbing gegen Investoren

Juni 9, 2009

Arcandor ist pleite. Damit ist ein erneuter ordnungspolitischer Sündenfall a la Opel vorerst vermieden worden. Was passiert nun nach der Insolvenzmeldung? Plötzlich melden sich viele interessierte Investoren. Investoren, die ganze Konzernteile übernehmen wollen. Wie nennt man solche dann? Retter? Weiße Ritter? SPON diffamiert sie als “Pleitegeier“.
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Herzzereißend: Das Leben von Madeleine Schickedanz

Juni 4, 2009

“Madeleine Schickedanz teilt das Schicksal mit Maria-Elisabeth Schaeffler.” Mit diesem Satz beginnt ein Beitrag über das Leben von Madeleine Schickedanz, Quelle Erbin, die durch die Ereignisse um Arcandor in den letzten Tagen im blickpunkt der Öffentlichkeit steht. Es geht um Schicksal, diese manchmal grausame Kraft, die unerbittlich in das Leben einbricht und es manchmal aus den Fugen wirft. Ganz ohne Zutun des Betroffenen, ohne Rücksicht, einfach so. Schicksal bewegt die Menschen, sie nehmen Anteil am selben. Deshlab ist es wohl auch eine beliebte Vokabel des Regenbogenpresse. Den Rest des Beitrags lesen »


Arcandor vs. Kaufhof

Juni 4, 2009

SPON:

Laut “Financial Times Deutschland” lotet die SPD-Parteispitze dennoch zurzeit aus, ob Arcandor bei der KfW einen Überbrückungskredit erhalten kann. In Regierungskreisen sei das Volumen auf gut 300 Millionen Euro beziffert worden. Laut dem Bericht spielt die SPD aber gleichzeitig die Fusion von Karstadt und Kaufhof durch. Die Finanzspritze solle Arcandor aber zumindest in die Lage versetzen, mit der Kaufhof-Mutter Metro “auf Augenhöhe zu verhandeln”.

Jetzt sollen Staatshilfen nich nur für den Erhalten von Produktionskapazitäten Arbeitsplätzen ausgegeben werden, sondern auch noch dafür, dass zwei Privatunternehmen “auf Augenhöhen” verhandeln können? Was soll das bringen? Das weniger Arbeitsplätze bei Arcandor abgebaut werden und dafür mehr bei Kaufhof?!?


Insolvenz: Das böse I-Wort

Juni 4, 2009

Nach Berufung zum Wirtschaftsminister hatte Herr Guttenberg meiner Meinung nach ja keinen guten Start hingelegt: Er will legte willkürliche Entscheidungskriterien für Staatshilfe fest, glänzte mit überoptimistischen Prognosen, Pardon: Planzahlen oder wollte schlechtere Prognosen verhindern. Aber mit seinem Auftritt bei der Opel-Rettung hat er bei mir wieder Punkte gutgemacht. Leider hat er sich nicht durchsetzen können  und vielleicht lag das an dem einen Wort: Insolvenz.

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Arcandor-Eigner wollen Aktienpaket als Sicherheit stellen

Juni 3, 2009

SPON:

Die Eigner der Karstadt-Mutter Arcandor wollen sich stärker an einer Rettung des angeschlagenen Konzerns beteiligen. Denkbar sei, dass die Familien Oppenheim und Schickedanz ihre Aktienpakete als Sicherheit für einen benötigten Kredit von 650 Millionen Euro bereitstellten, berichtete die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” am Mittwoch unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise.

Klasse, bringt aber natürlich gar nichts. Den Rest des Beitrags lesen »


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