Internetsperren: Köhler unterzeichnet nicht – vorerst

November 28, 2009

SPON schreibt:

“Ergänzende Informationen” hat Bundespräsident Horst Köhler von der Bundesregierung zum umstrittenen “Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” erbeten. Nach Informationen des SPIEGEL will Köhler erst nach Auswertung der Reaktion der Regierung entscheiden, ob er das von der bisherigen Familienministerin Ursula von der Leyen initiierte Gesetz unterschreibt oder nicht.

Das ist noch kein kategorisches “Nein”, wie ich es gerne sehen würde, aber immerhin ist es ein Hoffnungsschimmer.


US soll Vollzugriff auf SWIFT-Daten erhalten

November 28, 2009

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion will die EU schnell noch den USA Zugriff auf die Daten von internationalen Banküberweisungen geben. Schnell vor dem 30. November, denn am 1. Dezember tritt der Lissabon-Vertrag in Kraft und dann müssten lästige Institutionen wie das EU-Parlament in die Frage mit einbezogen werden. Warum die USA alle europäischen Kontobewegungen und Kundenstammdaten einsehen darf, aber die EU die der USA nicht, bleibt ein Geheimnis der europäischen Kommission. Kein Geheimnis ist hingegen, warum das Parlament nicht befragt werden soll: Es wäre wohl dagegen – wie auch die Mehrheit der EU-Bürger dagegen sein dürfte. (Quelle)


FDP: Kinderporno-Gesetz verfassungwidrig

Mai 4, 2009

Schön, dass sich auch mal eine demokratische Partei gegen das Gesetz zur Sperrung von Kinderpornoseiten ausspricht. Die FDP meint, dass Gesetz sei verfassungswidrig. Mir fallen viele Gründe ein, warum das Gesetz verfassungswidrig sein könnte, aber keinen davon hat die FDP vorgebracht. Dafür einen völlig anderen.
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Kinderporno: Ende des Rechtsstaats

April 22, 2009

Heute hat das Kabinett, nein nicht das von Madame Touseau sondern das Bundeskabinett, die den Gesetzentwurf zur Kinderpornosperre verabschiedet. Der Entwurf wurde “Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen” getauft und hat es in sich.
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Lidl: Business as usual

April 4, 2009

Mit einer kaum erträglich Ignoranz fährt Lidl sein System zur Mitarbeiterüberwachung einfach weiter. Zufällig fand jemand in einem Mülleimer interne Firmenunterlagen. Diese enthielten Listen über die Krankheiten der Mitarbeiter und den daraus abgeleiteten “Maßnahmen”, wie Gespräche oder Kündigungen.
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