"You are a lost generation… You have no respect for anything. You drink yourselves to death" Gertrude Stein zu Ernest Hemingway irgendwann in den 20ern
Dieser Artikel gefällt mir: “Bist Du liberal oder in der FDP?” von Malte Lehming. Frei nach IKEA: “Bist Du noch in der FDP oder schon liberal?”. Aber wie hat schon Loriot so schön der FDP in den Mund gelegt: “Im liberalen Sinne heißt liberal nicht nur liberal!”.
Wer wirklich liberal wählen will muss zu der Piratenpartei greifen.
So, so. Die Jungen Liberalen (Julis) positionieren sich gegen die Computerdurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung, Internetzenur, etc. Ist nur nicht sehr glaubwürdig, wenn die sächsische FDP eine Koalitionsvereinbarung mit der CDU beschließt, in der die Überwachung von Internettelefonie versprochen wird. Nur damit es jeder Leser versteht: Internettelefonie lässt sich nur überwachen, wenn der Staat Dir ein Programm dafür auf den Rechner installiert. Das kennt man gemeinhin unter dem Namen Bundestrojaner. Und der macht genau was? Genau: Computerdurchsuchungen!
Dann doch lieber die glaubwürdige Variante. Die Piratenpartei:
Die CDU wird zunehmend nervös angesichts der Aufmerksamkeit, welche die Piratenpartei erlangt. Anders ist wohl kaum zu erklären, dass “die 14 Tageszeitungen der SHZ-Gruppe nicht über die Piraten oder die Freien Wähler berichten dürfen.”. Die Chefredaktion der CDU-nahe SHZ-Gruppe hat den eigenen Journalisten ein entsprechendes Verbot erteilt. Dies gilt auch für Berichterstattung über die Freien Wähler. Den Rest des Beitrags lesen »
Albrecht von Lucke fordert in einem taz-Artikel die Piratenpartei auf ihren Freiheitsbegriff zu definieren. Anlass waren zwei Interviews von dem Piratenvorstand im stark rechtslastigen Blatt “Junge Freiheit”. Gehen wir mal darauf ein. Den Rest des Beitrags lesen »
Alle reden immer davon, ob es die Piratenpartei schafft über 5% zu kommen oder nicht. Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass es soweit kommt, aber das ist nicht schlimm, denn das wichtigere Ziel ist es die 3% zu knacken. Den Rest des Beitrags lesen »
rhein-zeitung.de hatte wie tausende andere Netzseiten eine “Sonntagsfrage” ins Netz gestellt. Nach einem Aufruf von Piratenpartei-Anhängern in Twitter für die Auswahl “Andere Parteien” zu stimmen, war diese schnell stärkst Kraft. Da rhein-zeitung.de gerne realistischere Ergebnisse präsentieren würden, haben sie den Punkt kurzerhand entfernt und – Humor unter Beweis stellend – eine zweite Umfrage veröffentlicht bei der man nur unter verschiedenen Schreibweisen von “Piratenpartei” wählen konnte. Das fand zwar die Piratenkapitäne lustig, nicht aber einige Piratenanhänger. Den Rest des Beitrags lesen »
Der Guerilla-Wahlkampf geht munter weiter. Viele gelungene Videos kommen aus dem Umfeld der Piratenpartei. Neu ist ein Remix auf eine Szene aus dem Film “Network”. Ich finde den eigentlich auch gelungen. Eigentlich. Denn da werden Szenen mit Angriffen auf Politiker gezeigt (Eierwurf auf Kohl und ein Farbbeutelangriff). Liebe Autor des Films. Das kann man ohne viel bösen Willen als Aufforderung zur Gewalt gegen Politiker verstehen. Und in die Ecke will die Piratenpartei bestimmt nicht gedrängt werden. Ich bitte um Entfernung der entsprechenden Szenen. Danke.
Die CDU tut sich schwer mit dem Internetwahlkampf. Aber so schwer, dass es schon wieder eine gewisse Tragikomik versprüht. Sie haben es tatsächlich verschlafen ihr Motto als Domain anzumelden. “wir-haben-die-kraft.de” und “wirhabendiekraft.de” wurden von der Piratenpartei geentert.
Ich bin für einige Zeit weg. Wenn es also weniger Beiträge geben sollte, so liegt es nicht daran, dass ich die Lust am Bloggen verloren hätte. Ich habe dann einfach entweder keinen Strom, kein Internet oder beides.
Da ich in meinem Urlaub vom skandinavischen “Allemansrätten (Jedermannsrecht)” Gebrauch machen werde, hier noch ein BBC-Beitrag zur Einstimmung: Warum es vielleicht kein Zufall war, dass die Piratenbewegung ihren Ursprung in Schweden hatte.
“Gottes Freund, der Welt Feind” Dieser Satz erinnert auf dem Grasbrook in Hamburg an den Piraten Klaus Störtebeeker, den Schrecken der Hanse. Er wurde dort vor 600 Jahren geköpft, nachdem ihn eine Expedition im Auftrag der Stadt Hamburg gestellt hatte.
600 Jahre später tagen in Hamburg Wilhelmsburg selbsternannte Politikpiraten, die das deutsche Parteiensystem durcheinander bringe möchten. Traut man dem Rauschen des Blätterwaldes, gelingt ihnen genau das. In diesem Beitrag also es aber weniger um die Erfolgsaussichten dieser Partei gehen, als vielmehr um das verwendete Symbol der Partei: Der Pirat. Den Rest des Beitrags lesen »
Eine schöne Visualisierung von Christoph Koch: Er hat die Wahlprogramme aller im Bundestag vertretenen Parteien als Schlagwortwolke dargestellt. Es ersetzt sicher nicht das Lesen der Wahlprograme, aber man kann sich schon mal einen ersten Eindruck verschaffen:
Die Piratenpartei ist sicher eine Überlegung wert bei der kommenden Bundestagswahl. Die klassischen Alternativen demontieren sich ja alle fleißig selber. Nur: erreich die Piratenpartei bis dahin eine nennenswerte Bekanntheit, die ein Bezwingen der 5%-Hürde auch nur halbwegs realistisch erscheinen lässt? Den Rest des Beitrags lesen »
Wieso? Niemand glaubt es sei illegal. Es ist nur hochgradig unerwünscht. RT @weltonline EU lässt #ACTA von Europäischem Gerichtshof prüfen 10 hours ago