Weil Irland gerade ausprobiert wie viel Geld es noch den Banken schenken kann, ohne bankrott zu gehen, und weil es in Ecuador gerade Ausschreitungen der Sicherheitskräfte gab, ein Update der Länderrisikoliste.
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Top-10 des Staatspleite-Risikos: Ausgabe 30.09.2010
September 30, 2010Merle Hazard über die griechischen Staatsschulden
Juli 21, 2010Leider mit schlecht zu verstehenden Text. Er ist viel zu leise im Vergleich mit der Musik. Ich hoffe Merle bietet noch mal eine andere Abmischung.
Top-10-Risiko der Staatspleiten: 16.07.2010
Juli 17, 2010Die CDS-Risikoprämien für die Ländern gingen seit dem 7.6.2010 auf breiter Front zurück. Im Schnitt fielen sie um über 10%. Dabei gab es aber auch einige positive wie negative Ausreißer.
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Wie die Politik den Euro “rettet”
Mai 15, 2010Eine sehr schöne Grafik vom Blog “Wirtschaftsquerschuss” zum Thema Euro-Rettung:
Wer solche “Retter” hat braucht keine Feinde mehr und auch keine Verschwörungen irgendwelcher Spekulaneten oder Hedge-Fonds.
Euro-Währungskrise: Trichet und Merkel versuchen den Spin
Mai 15, 2010Nachdem die EZB jede Menge Kritik dafür einstecken musste im Rahmen des “Euro-Rettungspaket” Staatsanleihen der Euroländer zu kaufen, versucht EZB-Präsident Trichet in die wenigstens medial in die Offensive zu gehen:
Trichet verteidigte die Unabhängigkeit seiner Institution vehement. Zu der umstrittenen Entscheidung der EZB, erstmals Anleihen bedrängter EU-Staaten aufzukaufen, sagte er, nicht die EZB sei schwach gewesen, sondern die Regierungen mit ihren hohen Schulden: “Mitnichten haben wir den Staats- und Regierungschefs nachgegeben. Bei unserer Entscheidungsfindung fließt allein unsere eigene Beurteilung der Situation ein. Wir hören nicht auf die ‘Empfehlungen’ der Regierungen, Märkte und Tarifparteien”, sagte der EZB-Präsident. Dass die Maßnahmen inflationär wirken können, leugnete er: “Wir schöpfen die zusätzliche Liquidität wieder vollständig ab, jeden einzelnen Euro.”
Wenig glaubwürdig. Warum genau kauft die EZB die Staatsanleihen dann überhaupt? Sie nimmt das Kreditrisiko auf ihre Bücher und sollte es zu einer Staatspleite kommen, so kann die EZB die ausgegebenen Euros nicht mehr einsammeln, weil ihr das Kapital fehlt.
Auch Angela Merkel versucht sich darin, die Märkte mit Lügen zu beruhigen:
“Das eigentliche Problem sind insbesondere die hohen Haushaltsdefizite in den Euro-Ländern”, sagte die CDU-Chefin. Der Rettungsschirm für den Euro nur eine vorläufige Lösung.
Deutschland bestehe darauf, dass das “Problem bei der Wurzel angepackt werden muss, das heißt, dass die Länder die Staatsfinanzen in Ordnung bringen und sich um eine bessere Wettbewerbsfähigkeit bemühen müssen”, sagte Merkel.
Sprach es und wies ihre Buchhalter an, in bester griechischer Tradition die Schulden zu verstecken statt zu senken, um so das Sparen zu vermeiden.
Sowohl Trichet als auch Merkel bezeichnen die Krise als größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg, wenn nicht sogar seit dem ersten. Das ist wirklich so. Aber dann sollten die hohen Herren und Damen endlich mal aufwachen und einsehen, dass wir unser Problem nicht weglügen können, sondern nur noch durch echtes entschlossenes Handeln lösen. Bedauerlicherweise ist Merkel eher durch das Gegenteil aufgefallen. Vor der Krise und in der Krise.
Der lange Fall des Euros
Mai 14, 2010Die FAZ wundert sich, dass nach dem abermaligen Fall des Euros dieser nun niedriger steht als vor dem “Rettungspaket” für den Euro in Höhe von 750 Milliarden Euro. Komisch finde ich nur, dass er zwischenzeitlich gestiegen ist. Wenn die Regierungen statt zu sparen ankündigen 750 Milliarden zusätzlich auszugeben, dann fällt der Euro natürlich. Und wenn die EZB Geld druck und Staatsschulden monetarisiert, dann fällt der Euro natürlich auch. Wieso genau hätte er denn steigen sollen? Der Euro steigt, wenn Griechenland endlich durch eine Umschuldung geht und die Gläubiger auf einen Teil der Forderung verzichten. Meine nicht nur ich, sondern auch Jim Rogers.
Länderspreads nach dem EU-Hammer
Mai 10, 2010Auf die Gefahr hin Euch zu zuspammen. Aber die Spreads sind raus und wegen des EU-Pakets stark gefallen. Meiner Interpretation nach vor allem, weil die EZB die Eurostabilität gelockert hat. Oder anders ausgedrückt: Die Inflationserwartung wurde erhöht. Willkommen im Club Med!
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Top10 Staatspleite-Risiko vom 06.05.2010: Nicht nur Griechenland
Mai 6, 2010PIIGS ist die hipste Buchstaben-Kombo der Tage. Ständig liest man von Ansteckung und Schuldenkrisen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt ein anderes Bild.
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Proteste in Griechenland
Mai 3, 2010Spon berichtet:
Mehrere Demonstranten haben am Montagabend die Hauptnachrichtensendung des staatlichen griechischen Fernsehens NET gestört. Der Gruppe gelang es, nach einem Handgemenge mit Sicherheitsleuten ins Hauptstudio des Fernsehens einzudringen und es zu besetzen.
Bildungsministerin Anna Diamantopoulou und mehrere Journalisten konnten das Studio nicht verlassen, da alle Ausgänge von den Lehrern blockiert waren, die gegen den in Griechenland verhängten Einstellungsstopp protestierten.
[...]
Es kam zu einem Handgemenge, die Polizei musste massiv einschreiten.
Mal abgesehen davon, dass es schon sehr merkwürdig ist ausgerechnet gegen den Einstellungsstopp zu protestieren – bei den Lohnkürzungen hätte ich ja noch ein Restverständnis – stelle ich mir die Frage, was die Polizisten machen wenn sie merken, dass auch ihr Gehalt um 30% gekürzt wird.
Gesetz zum Erhalt der Stabilität der Währungsunion
Mai 3, 2010Wie alle wichtigen Gesetzentwürfe ist auch das Griechenland-Rettungsgesetz, das jetzt durch das Parlament gepeitscht wird, in der Öffentlichkeit quasi unbekannt. Es ist auch gar nicht so einfach im Internet zu finden. Auf der Webseite der Bundesregierung habe ich jede Menge Propagandamaterial gefunden, aber nicht den Gesetzentwurf, der aktuell zur Abstimmung steht. Zum Glück hatten die Kollegen vom INSM-Blog ein PDF parat. Es ist sehr kurz und lohnt sich zu lesen.
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Griechenland-Hilfen: Es ist vollbracht
Mai 2, 2010Gegen die Mehrheitsmeinung der Deutschen, und gegen den Wunsch der Mehrzahl der Griechen, und gegen ökonomische Vernunft, haben die Länder der Eurozone und der IWF ein Hilfspaket für Griechenland beschlossen. Etwa 20 Tage ist es her, da hat die EU und der IWF Griechenland 30 Milliarden zugesagt. Kurz darauf wurde klar, dass es wohl eher 80 Milliarden sind, die Griechenland benötigt. Nun beschlossen die Geberländer sogar 110 Milliarden.
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Bombenanschlag in Griechenland
Mai 2, 2010In New York ist ein Bombenanschlag am Time Square gescheitert. Man kann sich sicher sein, dass dies einen prominenten Platz im Blätterwald morgen einnehmen wird. Schade eigentlich, denn viel beunruhigender finde ich den Bombenanschlag in Griechenland auf eine Filiale der HSBC. Wetten, dass darüber morgen keine Zeitung berichtet?
Können neue Drachmen Griechenland helfen?
April 27, 2010In nigecus’ Blog bin ich auf den Vorschlag gestoßen, dass Griechenland nicht aus dem Euro austritt, aber neues eigenes Geld ausgibt. Alle Zahlungen der Regierung erfolgen dann in dieser Währung. Gleichzeit strebt es eine Umschuldung in Form eines Kapitalschnitts mit den Alt-Gläubigern an. Der Vorteil ist, dass die Privatwirtschaft nicht durch eine Währungsreform enteigent wird und nur der absurd große Staatssektor schrumpft.
Ich habe es noch nicht ganz zuende durchdacht, aber mir ein paar Gedanken zur möglichen Ausgestaltung gemacht.
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Verfasst von ketzerisch 

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