Openleaks vs. CCC

August 14, 2011

There is some trouble going on in the CCC camp as the CCC expelled Daniel Domscheidt-Berg from it’s club. The CCC board was irritated, if not irate, because Daniel asked the hackers at the camp to look into his and other leaking platforms. The CCC claims that Daniel wants to lever on the clubs reputation and insisted that it turned similar requests by other parties down previously and Daniel should have known. Here is the talk that Daniel held on the camp that apparently caused this anger.

To be honest, nothing in this talk struck me as calling for trouble. Seeing this talk, it is hard for me to imagine that the CCC decision was biased and well thought through. I also don’t see the point in criticizing Daniel as a person. His project is not ideal, especially because he didn’t deliver on the transparency yet that the name OpenLeaks promises. However, what Daniel said in this talk is well in line with previous talks, with what common sense, and with information that I obtained in some private Email exchanges with the OpenLeaks team. So, unless someone else comes up with a more promising project, I hope the OpenLeaks team proceeds and we finally have a leak platform up and running again.


Wie gut Auslieferungen in der EU (nicht) funktionieren

Juli 10, 2011

Morgen wird die Auslieferung von Julian Assange, einem Mitgründer von Wikileaks, aus Großbritannien an Schweden verhandelt. Das kuriose dabei: Assange wird nichts vorgeworfen. Es gibt keine Anklage und wenn es sie gäbe drohte Assange selbst im Falle einer Verurteilung wegen sexueller Nötigung im minder schweren Fall nur eine Geldstrafe. Trotzdem sitzt Assange seit über 250 Tagen deswegen unter Hausarrest.

Ein paar hundert Kilometer weiter südöstlich, in Ingolstadt, wohnt der verurteilte 22facher-Massenmörder Klaas Carel Faber. Die Niederlande versuchen gegen ihn seit 59 Jahren eine Auslieferung zu erwirken. Deutschland weigert sich, denn Faber hat dank eines sogenannten Führererlasses Adolf Hitlers im Jahr 1943 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Ein Dankeschön Hitlers für den SS-Freiwilligen. Die Staatsbürgerschaft schützt Faber, denn Deutschland liefert prinzipiell keine Deutschen aus. Aber Deutschland verweigert nicht nur die Auslieferung, sondern Faber arbeitete all die Jahre von den Behörden unbehelligt bei Audi. Kein Hausarrest oder gar Gefängnis für jemanden, der 22 Juden ermordet hat. Bis heute nicht.

So sieht Europa im Jahre 2011 also aus: Politische Aktivisten können ohne Anklage unter Hausarrest gestellt werden und müssen ihre Auslieferung fürchten. Massenmörder nicht unbedingt.

Quellen:
- swedenversusassange.com
- DRadio: “Führererlass” schützt Nazi-Kriegsverbrecher in Deutschland


Birgitta Jónsdóttir über die Subpoena zu ihrer Rolle bei Wikileaks

Januar 13, 2011

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Wikileaks’ Cablegate: the truth is out there (RAP)

Dezember 18, 2010

WikiRebels – The Documentary

Dezember 11, 2010


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Nachrichtendienste contra Wikileaks

März 24, 2010

Anscheinend ist Wikileaks aktuell Ziel einer nachrichtendienstlichen Überwachung. Über ihren Twitter-Account berichten sie:

WikiLeaks is currently under an aggressive US and Icelandic surveillance operation. Following/photographing/filming/detaining.

If anything happens to us, you know why: it is our Apr 5 film. And you know who is responsible.

Two under State Dep diplomatic cover followed our editor from Iceland to http://skup.no on Thursday.

One related person was detained for 22 hours. Computer’s seized.That’s http://www.skup.no

We know our possession of the decrypted airstrike video is now being discussed at the highest levels of US command.

If you know more about the operations against us, contact https://secure.wikileaks.org/

We have been shown secret photos of our production meetings and been asked specific questions during detention related to the airstrike.

We have airline records of the State Dep/CIA tails. Don’t think you can get away with it. You cannot. This is WikiLeaks.

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11. September: Textnachrichten veröffentlicht

November 26, 2009

WikiLeaks hat eine Liste aller Textnachrichten verschiedener Provider vom 11. September 2001 veröffentlicht. Sicher ein gefundenes Fressen für Historiker und alle, die die Ereignisse mit neuen Details nachzeichnen wollen.
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Xing.com: Soziales Netzwerk von Britischen Verteidigungsministerium gesperrt

Oktober 11, 2009

Die demokratieförderlichste Webseite von allen, wikileaks.com, hat mich mal wieder auf ein interessantes Dokument aufmerksam gemacht. Das britische Verteidigungsministerium hat unter dem Informationsfreiheitsgesetz eine Liste mit den für Mitarbeiter gesperrten Webseiten veröffentlicht. Prominentester Eintrag: Das soziale Netzwerk xing.com und sein amerikanischer Konkurrent linkedin.
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Wikileaks: Was zensieren Suchmaschinen?

September 20, 2009

Vor ein paar Wochen hatte ich schon mal einen Artikel zur Zensur von Suchmaschinenergebnissen geschrieben. Und ich meine nicht umgangssprachliche Zensur, sondern echte – also solche, die vom Staate ausgeht. Damals konnte ich nur durch Tests ein paar gefilterte Suchergebnisse ermitteln. Das geht jetzt besser. Wikileaks hat eine Liste angeblich von Lycos Europe gefilterter Webseiten veröffentlicht, welche bis November 2008 in Verwendung war.
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Primacall: Spreeblick-Interview bei Wikileaks

September 3, 2009

Ein uraltes Interview auf dem Blog Spreeblick mit einem Call-Center-Angestellten gefiel Primacall nicht. Daher reichte Primacall Klage gegen die Veröffentlichung des Interviews ein, woraufhin Spreeblick die beanstandeten Stellen zunächst durch XXX ersetzte. Um den Streisand-Effekt genüge zu tun, weisen wir darauf hin und auch darauf, dass das unzensierte Interview bei Wikileaks zu sehen ist.

Das Spreeblick-Interview ist bei der Google-Suche nach “Primacall” auf Platz 3. Vermutlich auch deswegen war Primacall das nicht genehm. Mal sehen, ob wir das nicht auf Platz 1 bekommen mit ein paar Links. Auf Links zu Pirmacall habe ich entsprechend verzichtet.

Update 22.03.2010:
Der Link auf Wikileaks ist inzwischen tot. Scheinbar ist dort das Interview entfernt worden.


Sperrung von Kinderporno-Seiten

März 28, 2009

Dass die Schaffung einer Zensurinfrastruktur über Sperrlisten keine gute Idee ist, sollte allen klar sein, die sich schon mal mit der Nutzung solcher Möglichkeiten durch die Behörden auseinandergesetzt haben. Wie das genutzt wird, ist spätestens seit der Hausdurchsuchung bei wikileaks.de klar:
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BND gegen die Presse

Dezember 22, 2008

Es ist eine natürliche Haltung: Wenn etwas peinliches passiert, so möchte man es am liebsten vergessen machen. Vielleicht lacht man kurz darüber verlegen und legt es dann zu den Akten. Aber auf keinen Fall wird man sich noch einmal an die Presse wenden, damit alles noch einmal dort durchgekaut wird. Jeder würde es so tun. Nicht aber der BND. Der lernt gerade den Streisand-Effekt kennen, weil er Wikileaks auf Entfernung von BND-Peinlichkeiten verklagen will. Den Rest des Beitrags lesen »


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